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Kumpeleien

Foto0595_v1Meine Menschin wollte uns eigentlich zusammen knipsen, aber das klappt nicht. Wenn wir wrestlen ok, aber bis ihr Handy so weit ist, sind wir schon wieder kreuz und quer am Rennen. Deshalb hat sie gewartet, bis ich am Äppl klauen war – hab mich mal wieder bei den Shetties reingeschlichen. Weil wir ja nun wissen, dass ich verschiedene Allergien hab, aber kein Problem mit den Äppln von den Pferden von meinem Kumpel, ist mein Leinenzwang schon wieder vorbei 😉

Foto0594_v1Hat sie also gewartet und mein Jagdkumpel ist zu ihr gerannt, damit sie mich ruft, weil er ja mit mir toben und mir nicht bei meinen Klauereien zuschauen wollte. Das Ergebnis seht ihr, aber immerhin, ihr seht meinen allerallerallerbesten Kumpel endlich mal!

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Test 1 und 2 (fast) ok

Foto0548Was schönes: Die ersten beiden Testergebnisse von meinem geklauten Blut sind da. Parasiten hab ich keine, das wusste ich ja schon. Meine Schilddrüse ist auch in Ordnung. Meine Organwerte auch. Mangelerscheinungen sind auch keine festzustellen. Wer mag mir gratulieren?

Das Einzige sind bisher allgemein etwas erhöhte Entzündungswerte, aber ist doch logisch, irgendwas hab ich ja schließlich, weshalb ich was habe. Auf den Allergietest warte ich noch.

Bis dahin und bis mein Fell wieder ganz in Ordnung ist, hat meine Menschin beschlossen, meine Fressklauereien zwangseinzuschränken. Ich darf erst mal nur noch an der Flex oder Schleppleine mit meinen Kumpels toben, nicht mehr an die Äppel von den Pferden, keine Rübenschnitzel, kein Brot, keine Karotten, keinen Käse, keine Zucchini, keine Gurke, gar nichts darf ich mehr klauen. Erst mal.

Dafür hätte ich gerne euer Mitleid!

Papa- und Mama-Gene

In der Ruhe liegt die Kraft, das hab ich von meinem Labbi-Papa. Auf alle Hunde zutoben und Abstand halten, wenn fremde Menschen dabei sind, das hab ich von meiner Mama. Auch mein Ideenreichtum hab ich von ihr, Sammelzeuch und Scherze machen hat sie mir mitgegeben. Die würde meiner Menschin sicher gefallen …

Vor einigen Tagen wollte mich mein Hofkumpel verprügeln. Da hab ich mich nur gewundert, wollte kurz auf den Arm und hab ihn gefragt, ob wir Kumpels bleiben. Das hab ich von meinem Papa, das tiefer gelegte Gemüt, der hat sich auch nie auf Schlägereien eingelassen und verständnislos in der Weltgeschichte rumgeschaut – was war das denn jetzt, warum werd ich hier verhauen?

Mein Nervösgehibbel und manche Bangbüxerei hab ich von meiner Mama, sie hat auch so komische Sachen wie ich jetzt gehabt mit Haarausfall, Schuppen und so. Meinen nervösen Magen hat sie mir wohl mitgegeben. Mein Papa hat mir aber beigebracht, dass sich allzuviel Stress gar nicht lohnt, tief durchatmen, kuscheln und alles wird gut. Die immer mal wieder vollen Analdrüsen hab ich auch von ihm.

Ich hatte ja das Glück, in den ersten Wochen mit beiden Eltern aufzuwachsen – und natürlich mit meinen Geschwistern. So haben mich nicht nur die Gene geprägt, sondern ich hab auch schnell rausgefunden, dass es unterschiedliche Verhaltensalternativen gibt. Ich versuch immer erst das von der Mama und meinen Geschwistern, dann das vom Papa.

Leider lebt der nicht mehr. Wie gut, dass er ein bisschen was von sich in mehrfacher Ausfertigung hinterlassen hat, so stirbt sein tiefergelegtes entspanntes Gemüt nicht aus.

Meine Mama sieht übrigens ähnlich windig aus wie ich. Nur schwarz ist sie kein Stück, das hab ich dann wieder vom Papa. Ich find das echt spannend, meine Menschin findet es dagegen hilfreich, so Informationen zu haben. Jetzt warten wir noch die Blutuntersuchungen ab, aber ich hab bestimmt nix Schlimmes.

Einen tollen Tag wünsche ich noch allen Kumpels und Kumpelinen mit ihren Menschen – wir haben tollstes Wetter hier, deshalb renn ich auch gleich noch mal los!

Mutprobe bestanden

Foto0163_v1Eigentlich sind diese Gaulviecher ja nicht mein Fall, erst recht nicht mehr, seit mich ein Shettie gejagt hat. Allerdings schmecken Pferdeäppel nur zu gut, so was krieg ich zu Hause nie. Außerdem war heute grad Fütterungszeit, als ich meinen Kumpel besucht hab.

Beim Rübenschnitzel und Brot aus dem Eimer klauen musste ich nur auf die Katzen aufpassen, die fahren da nämlich auch voll drauf ab. Die Shetties haben noch irgendwas anderes ganz Leckeres bekommen, das hab ich mich aber nicht getraut zu klauen, die standen direkt davor und hätten mich bestimmt wieder über die ganze Koppel gejagt. Ha, der rettende Gedanke: Jetzt sind sie abgelenkt, kann ich mich ja reinschleichen und auf der anderen Seite Pferdeäppel klauen! Gedacht, getan – unterm Zaun durch, den Magen vollgeschlagen und mich dann wieder rausgeschlichen.

Ich war sooo stolz auf mich, sooo mutig war ich schließlich. Bin gleich zu meiner Menschin, wollte mein Lob abholen. Komisch nur, die hat das gar nicht interessiert, einen ollen Racker hat sie mich genannt …